Kino im Pluspunkt

Einmal im Monat zeigen wir an einem Montag auf unserer großen Leinwand einen tollen Film und bieten die Möglichkeit, nach dem Film mit einer Expertin oder einem Experten zum Thema des Films ins Gespräch zu kommen. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir nicht mit den Filmtiteln werben, daher gibt es nur kurze Beschreibungen zu den Filmen. Filmtitel erfragen Sie bitte im Pluspunkt-Büro, Tel. 0611 / 7242520 oder per Mail

 


Mo. 14.03.2022 - Filmstart: 15.00 Uhr
Wir zeigen einen Film des Dänischen Regisseurs Thomas Vinterberg, der 2021 bei der Oscar-Verleihung als bester internationaler Film prämiert wurde und im Sommer 2021 in den deutschen Kinos erfolgreich war. Die Sozialsatire handelt von vier befreundeten Lehrern, die aus Frustration gemeinsam ein „Trinkexperiment“ starten, um wieder motiviert vor ihre Schüler treten zu können. Sie wollen durch Alkoholkonsum ihren Blutalkoholwert im Alltag konstant bei 0,5 Promille halten. Das Ergebnis ist am Anfang positiv. Der Spaß am Unterricht kommt wieder auf, der Alltag erfährt neuen Aufschwung doch das Experiment nimmt eine negative Wendung. Nach dem Film steht die Diplom-Psychologin Iris Roth von der Fachambulanz für Suchtkranke der Caritas Wiesbaden-Rheingau-Taunus für Fragen und Gespräche zur Verfügung.


Mo. 02.05.2022 - Filmstart: 15.00 Uhr
Wir zeigen einen Film, in dem Anthony Hopkins einen von Demenz erkrankten Mann spielt. Für diese Darstellung erhielt er 2021 einen Oscar für die beste Hauptrolle.
Zum Film: Wer ist der fremde Mann in seinem Wohnzimmer, der behauptet, mit seiner Tochter Anne verheiratet zu sein? Und ist das überhaupt seine Wohnung? Anthony (Anthony Hopkins) ist verwirrt, und auch als Zuschauer blickt man nicht mehr durch. Ist Anne seit zehn Jahren verheiratet oder seit fünf Jahren geschieden? Will sie tatsächlich mit ihrem neuen Freund nach Paris ziehen? Und stand nicht neben der Eingangstür vorhin noch eine Standuhr? Florian Zeller, dessen Spielfilmdebüt auf einem von ihm selbst geschriebenen Theaterstück basiert, entführt uns in ein Labyrinth aus widerstreitenden Wahrnehmun­gen und bruch­stückhaf­ten Erinnerungen. Die irritierenden Zeit- und Handlungssprünge und das ausgeklügelte Setdesign lassen einen hautnah spüren, was es heißt, die Kontrolle über den eigenen Verstand zu verlieren. Doch Zeller schildert die fortschreitende Demenz nicht nur aus der Perspektive des Betroffenen, er zeigt auch, was es für die Angehörigen bedeutet, für einen Menschen zu sorgen, der nicht mehr weiß, was um ihn herum geschieht.

Nach dem Film wird die Bereichsleirerin der Fachberatung Demenz des Diakonischen Werkes Wiesbaden, Frau Ute Kern-Müller sowie Mitarbeiterinnen von der Alzheimergesellschaft Wiesbaden für ein Gespräch und für Ihre Fragen zur Verfügung stehen.